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11. Oktober 2017

Was Sie vor dem Radrennen essen sollten – Rennradurlaub in Südtirol

Ein voller Bauch studiert nicht gern – und fährt auch nicht gerne Rad. Ein leerer aber ebenso wenig! Haben Sie vor im Urlaub in Südtirol an einem Radrennen teilzunehmen? Dann sollten Sie jetzt genau aufpassen. Denn die richtige Ernährung ist in der Vorbereitung auf ein anstehendes Rennen mit dem Rennrad ungemein wichtig. Doch was genau sollte man im Vorfeld zu sich nehmen und worauf sollte man lieber verzichten, wenn es darum geht, später ordentlich in die Pedale zu treten? Und was gilt es nach dem Radfahren zu beachten?
Wir haben die wichtigsten Informationen zur richtigen Ernährung vor und auch nach einer ausgiebigen Tour oder einem Radrennen übersichtlich für Sie aufbereitet.

Der Abend vorher – „Carboloading“ at its best!

Die wichtigste Faustregel beim Abendessen am Tag vor einem Radrennen oder einer ausgiebigen Rennradtour lautet „nicht zu viel und nicht zu spät“. Essen Sie Bekömmliches und greifen Sie ruhig auch zu Kohlenhydraten. Hierfür bieten sich Reis, Pasta oder Kartoffeln sowie Lieferanten tierischen Eiweißes wie Fisch oder Geflügel an. Als Beilage ist gedünstetes Gemüse besonders gut geeignet. Von Salat oder allzu viel Obst sollten Sie hingegen lieber die Finger lassen, da diese Lebensmittel über Nacht gären und deshalb für einen eher unruhigen Schlaf sorgen können.
Vor einem Wettkampf sollten Sie Ihre Kohlenhydrataufnahme übrigens jeden Tag etwas steigern – am besten beginnen Sie damit fünf bis sechs Tage vor dem Rennen. Auf diese Weise werden die Kohlenhydratreserven des Körpers allmählich vergrößert. Denn wenn Ihre Muskeln höchste Arbeit leisten, ist es Ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Energiezufuhr dementsprechend ausreicht!

Das Frühstück – der Grundstein

Bei der ersten Mahlzeit des Tages gilt: kohlenhydratreich aber ballaststoffarm! Ideal ist Müsli oder warmes Porridge. Müsli sollte allerdings bereits am Abend zuvor eingeweicht werden, um zu vermeiden, dass es erst nach dem Verzehr aufquillt und während des Wettkampfs schwer im Magen liegt. Beim Frühstück gilt es übrigens auch auf die Zeit zu achten! Frühstücken Sie nicht zu spät, sondern bereits früh am Morgen. So umgehen Sie die Gefahr, dass Ihr Frühstück Sie das ganze Rennen über stört.

Mittendrin – Essen und trinken auf dem Rennrad

Während des Radrennens oder Ihrer Tour mit dem Rennrad ist es wichtig ausreichend, d. h. etwa alle 20 Minuten, zu trinken – auch wenn Sie gerade keinen Durst haben! Hier bieten sich vor allem isotonische Getränke an, da diese besonders schnell verdaut werden können. Gerne können Sie auch spezielle Riegel oder flüssige Gels zu sich nehmen und Ihrer Power somit zwischendurch wieder auf die Sprünge helfen.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen

Sie haben es geschafft! Denken Sie nun daran, zunächst Ihren Flüssigkeitsspeicher wieder aufzuladen. Verzichten Sie deshalb vorerst auf schwer verdauliche Lebensmittel. Auch Recovery-Drinks bieten sich an. Diese bieten eine Kombination aus Flüssigkeit, Eiweißen und Kohlenhydraten und sorgen so für einen ausgeglichenen Energiehaushalt nach dem Rennen.

Wenn Sie diese Anregungen zur richtigen Ernährung vor der nächsten Tour auf dem Rennrad umsetzen, schaffen Sie die idealen Ausgangsbedingungen für Ihren nächsten Rennradurlaub in den DolceVita Bikehotels wie dem Hotel Lindenhof.

Rennradurlaub im Lindenhof

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